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Bei strahlendem Wetter hat der interkulturelle Gemeinschaftsgarten am Mittwoch den 16. März am Energiepavillon seinen Saisonstart gefeiert.

Eingeladen waren nicht nur alle im letzten Jahr beteiligten Asylbewerber aus Eritrea sowie Gartenfamilien und -personen aus Kochel und Schlehdorf, sondern auch die im Herbst und Winter neu nach Kochel und Schlehdorf gekommenen Asylbewerber aus Syrien, Eritrea, Mali, Nigeria und Sierra Leone.

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In einer dreisprachigen Führung wurde der Garten im Gelände vorgestellt und die Möglichkeiten der Teilhabe erklärt.

Der Garten versteht sich dabei vor allem als Ort der Begegnung und soll die Asylbewerber einladen Mittwoch Nachmittags und Samstag mittags zum Garteln, Reden, Kochen und Kennenlernen vorbeizukommen. Es besteht für die Flüchtlingen die Möglichkeit eigene Beete mit Hilfe der einheimischen Gartenfamilien zu bepflanzen oder bei den Gemeinschaftsbeeten mitzuhelfen und natürlich zu ernten. Ein Beet wird derzeit von einer Familie aus Eritrea und ein anderes von drei jungen Männern aus Eritrea bewirtschaftet.
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Zum Auftakt der Saison wurden zwei Apfelbäume und sechs Johannisbeeren gepflanzt. Die jungen afrikanischen Männer halfen dabei tatkräftig mit und haben sich damit sinnbildlich auch ein ein Stück weit mehr in Schlehdorf verwurzelt.

Im Anschluss luden die Gärtner/innen zum gemeinsamen Essen im E-Pavillon ein und zeigten Bilder aus dem letzten Jahr. Der Anblick von Tomaten, Salat, Melonen, gemeinsamen Trommelabenden und Essen machte hoffentlich nicht nur den letztjährigen Gärtner/innen Lust auf Sommer, weiteres Kennenlernen und einen Austausch der Kulturen.